Wohnwagen-Elektrik, Rätsel über Rätsel

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Diesellok
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Wohnwagen-Elektrik, Rätsel über Rätsel

Beitrag von Diesellok » Di 9. Apr 2019, 23:18

Hallo zusammen,

habe mir einen kleinen Adria-Wohnwagen gekauft, dessen Elektrik ich gerade versuche zu ergründen.

Natürlich hat er einen 220 V Land-Anschluß und so, wie das aussieht, geht der an zwei haushaltsübliche Hauptsicherungen ( Automaten ) und von da aus an eine Steckdose, in der der Kühlschrank steckt, eine weitere zur freien Verfügung und an eine Art Zentralelektrik über der Küche. Außerdem ist noch direkt angehängt so ein Teil, das aussieht wie ein Netzteil. An den Kabeln, die da rauskommen, liegen 12 V an und so, wie´s aussieht, hängt da die Wasserpumpe im Bugkasten dran.

In der zentralen Schaltleiste über der Küche sitzen die Sicherungen und Schalter für´s Licht. Er scheint nur ein 220 V System zu haben, parallele Leitungen für 12 V Licht habe ich nicht gesehen.

Jetzt kommt das Merkwürdige: Es ist auch ein 12 V Autoradio drin, das hängt, mit ein paar dazwischen geklemmten zylindrischen blauen Bauteilen verschiedener Größe, am 220 V Netz. Gleiches gilt für die Verbraucher im Bad, bzw, deren Zuleitungen, im Moment hängt da nichts dran.

Weitere Merkwürdigkeit: Herkömmliche Glühbirnen, in die E14-Fassungen der vorhandenen Lampen gedreht, funktionieren - LED-Birnen mit E14-Gewinde nicht. Wieso ?

Mögliche Erklärungen bitte für elektrotechnisch Platinblonde. :GNADE:

Gruß, Ralph
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Re: Wohnwagen-Elektrik, Rätsel über Rätsel

Beitrag von Der 808er » Mi 10. Apr 2019, 17:36

Moin Ralph,

ich werde versuchen etwas Licht in das Wirrwarr zu bringen.....Also bitte ein paar Fotos von den zylindrischen Bauteilen. Die Sicherungen im Landstrom: Deckel abschrauben und ein Foto machen.
Von dem Schaltnetzteil bitte mal die Typenbezeichung ggfs. Fotos

Danach werden wir weiter sehen.
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Re: Wohnwagen-Elektrik, Rätsel über Rätsel

Beitrag von mobbel » Do 11. Apr 2019, 10:47

Zu den LED-Birnen kann es eine einfache Erklärung geben: Kein Kontakt.
Hatte ich auch schon bei diversen alten Fassungen. Dort ließen sich neuere Birnen nicht so weit reinschrauben, daß sie am Mittelpin kontakt bekamen. Den Mittelpin in der Fassung wieder "angehoben", und schon brannte die Birne (für die politisch korrekte bezeichnung: Und schon emittierte das Leuchtmittel Licht)

Andere Möglichkeit: Du hast irgendwo "Kriechstrom" oder infolge von Korrosion, zu hohe Widerstände in den Klemmen. Dann kommt zu wenig Spannung an der Fassung an. Für eine Glühbirne reicht es (nur dunkler) für LED oder Energiesparlampen, die nur auf 220-240V ausgelegt sind, nicht.
So etwas hatte ich bei mir in der Küche. Da war eine papierummantele Leitung im Bergmansrohr durchgescheuert! Sicherung ist nicht gekommen (FI gibt es in dem Stromkreis noch nicht), aber die Energiesparlampe wollte nicht mehr zünden. Normales Leuchtobst ging.

Gruß
Thorsten

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Diesellok
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Re: Wohnwagen-Elektrik, Rätsel über Rätsel

Beitrag von Diesellok » Do 11. Apr 2019, 21:56

@ Thorsten: Die Fassungen sind soweit OK, denn merkwürdigerweise funktioniert eine LED-Birne anderer Bauart ( kein Retrofit ) in jeder Fassung. Bestückt man aber alle drei Fassungen mit diesem LED-Typ, tun´s zwei nicht und Nummer 3 flackert.

@ Lars:
001.JPG
Das ist das Gedöne vor dem Autoradio.
002.JPG
Das ist das Gedöne vor dem Bad.
003.JPG
Das ist das Netzteil.
Wie schon gesagt: An dem Netzteil hängt nur die Wasserpumpe für die Küche. Die anderen 12 V Verbraucher - das Autoradio, Licht und Wasserpumpe im Bad und eine nachgerüstete Leseleuchte in der vorderen Sitzgruppe - hängen über die fotografierten Bauteile am 220 V Netz.

Das Ganze ist mir aber auch aus anderen Gründen unheimlich. In den Verteilerdosen ist erheblich mehr Kram drin, als für die jeweiligen Verbraucher ( eigentlich immer nur eine Leuchte ), die da dran hängen, nötig wäre. An einer der Lampen kommen fünf Kabel an, wo nur zwei, höchstens drei nötig wären, 12 V und 220 V liegen teilweise zusammen in einer Dose, alle denkbaren Kabelfarben, nur nicht die, die man von haushaltsüblichen Verkabelungen kennt, usw., usw.

Entweder finde ich einen Schaltplan für das bereifte Klo ( unmöglich, denke ich mal ) oder ich kappe Alles hinter den Hauptsicherungen und lege es nach meinen Vorstellungen neu. 1 x Simpel 220 V Netz, 1 x Simpel 12 V Netz - strikt voneinander getrennt.

Versuch, das Netzteil von vorne zu fotografieren, im nächsten Beitrag.

Gruß, Ralph
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Re: Wohnwagen-Elektrik, Rätsel über Rätsel

Beitrag von Diesellok » Do 11. Apr 2019, 22:03

007.JPG
Das Netzteil von vorne.
Das ist der Versuch, die Vorderseite zu fotografieren. Verdammt eng da drin und ich wollte es erstmal nicht ausbauen.

Und was ich jetzt erst sehe, ist der überaus professionelle nachträgliche Ausgang - absolut scheuersicher. Ich denke, das Teil fliegt auch am besten raus.

Zwei neue Netze bauen, 12 V über Autobatterie, an´s 220 V Netz ein Ladegerät für dieselbe scheint mir die beste Lösung zu sein.

Gruß, Ralph
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Re: Wohnwagen-Elektrik, Rätsel über Rätsel

Beitrag von Sechsnulleins » Sa 13. Apr 2019, 08:58

Moin Ralph,
da liegst Du richtig, alles raus und neu verkabeln.

Grundsätzlich: Stationäre Verdrahtung (z.B. Haus) nur in massiv (1-adrig),
mobile/bewegliche Elektrik (z.B. Kfz o. Staubsauger) nur in Litze (mehradrig).
12V + 220V immer getrennt verlegen.

Das Schaudt ist kein Schlechtes, ist aber durch den Trafo deutlich schwerer als
moderne Geräte und da es schon recht alt ist, wäre es von Vorteil, wenn die Platine
mal frisch durchgelötet würde und einige Elkos erneuert werden.

Die Neuverdrahtung sollte dann gleich per Stromlaufplan Hand in Hand geschehen.
Sicherungen möglicht nah die Stromquelle setzen und die Kabel entsprechend der
Verbraucher wählen (Kühlschrank ~7 Ampere bei 12V mit 4 Quadrat)
LEDs nicht unterschätzen, 5 Lampen a 5 Watt sind 25 Watt und zusammen gut
2 Ampere bei 12 Volt, unter 1,5 Quadrat würde ich im 12V Bereich nicht gehen.

Gruß Matze

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Re: Wohnwagen-Elektrik, Rätsel über Rätsel

Beitrag von Diesellok » Sa 13. Apr 2019, 20:34

Tach Matze,

......ist zu 80 % erledigt. Würde ein gewisser Händler mit "A" am Anfang und "Prime" am Ende seine versprochenen Liefertermine einhalten, wäre ich komplett fertig.

220 V Netz ist bis auf drei Steckdosen rausgeschmissen, 12 V Netz ist fertig installiert bis auf die fehlenden Lampen, siehe oben.

Dass Radio und Sanitärraum über Vorschaltteile am 220 V Netz hängen, hat sich übrigens als Blödsinn erwiesen, sorry für´s Aufscheuchen des Forums. Es gab 12 V Leitungen, die aber in dem ganzen Gewusel erst auf den zweiten oder dritten Blick erkennbar waren.

Aber ein ganz feines Stückchen Heimwerkertechnik habe ich gefunden:
Iiiieek !.JPG
Eine gewöhnliche Zimmersteckdose unter dem Wagenboden, im Spritzwasserbereich, mit 3 x 0,75 an eine Steckdose im Innenraum angeklemmt - geil, oder ?

Natürlich jetzt abgeklemmt, aber die Dose lasse ich hängen, um den TÜVi beim nächsten Mal zum Erbleichen zu bringen. :mrgreen:

Gruß, Ralph
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Re: Wohnwagen-Elektrik, Rätsel über Rätsel

Beitrag von Der 808er » So 14. Apr 2019, 13:33

Moin Ralph,

also ich habe den blauen Zylinder gesehen. Das ist ein ELKO- Elektrolytkondensator welcher in deinem Fall eingebaut wurde zur Siebung um die drehzahlabhängigen Brummgeräuche aus dem Radio auszufiltern. Bei einem guten Netzteil nicht nötig. Daher denke ich das das Netzteil von Schaudt schrott ist. Ich denke das darin der Gleichrichter und die Siebung entwerder ausgebaut sind oder defekt, beides schließe ich aus dem verbastelten Zustand des Netzteils. Weiterhin sind die Lüsterklemmen toll, dort hat jemand kreativ einen Brückengleichrichter nachgebaut.
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Re: Wohnwagen-Elektrik, Rätsel über Rätsel

Beitrag von Der 808er » So 14. Apr 2019, 13:37

Empfehlung von mir,

sauberen 230 V Kreis mit Sicherung und FI aufbauen. Bitte darauf achten, das im Auslösefall ALLPOLIG getrennt wird. Danach einen sauberen 12V Kreis aufbauen welcher auch erweiterbar ist, soll heißen, entsprechende Kabelquerschnitt einzuhalten. Bei Bedarf zeichne ich dir einen Schaltplan.
Empfehlung zum Netzteil:
https://www.ebay.de/itm/12V-24V-DC-8-5A ... -jYkcbl-Ig
Empfehlung zu Schaltern und Sicherungen 12 V:
https://www.ebay.de/itm/12-24-V-Schaltt ... %7Ciid%3A2
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Re: Wohnwagen-Elektrik, Rätsel über Rätsel

Beitrag von Diesellok » So 14. Apr 2019, 20:48

@ Lars: Danke, ist alles erledigt.

Der Kondensator hatte übrigens nichts gebracht, das Radio brummte trotzdem. Aber Radio, Kondensator und Netzteil sind jetzt weg, ich habe ein neues Radio eingebaut.

Es gibt, wie gesagt, jetzt nur noch vier ( hab´ noch eine Kaputte ersetzt, hatte ich eigentlich nicht vor ) Steckdosen. Die Neuen sind mit starrem Haushaltskabel verdrahtet, an die werksseitig Verkabelten bin ich nicht dran gegangen. Sicherungen waren schon werksseitig drin, ein FI nicht, brauche ich den wirklich ? Im Sanitärraum liegen keine 220 V - absichtlich nicht.

Die gesamte Beleuchtung geht nur noch über 12 V. Die kommen von einer eingebauten Autobatterie. Für die Hauptleitungen habe ich 1,5er Kabel genommen, für die Abzweige zu den Lampen, so ich sie denn selbst verlegt habe, 1,0er. Überwiegend habe ich aber die "unter Putz" verlegten ehemaligen 220 V Leitungen verwendet, die sind mindestens 1.5 dick. Als Lampen will ich LED-Unterbaustreifen verwenden und die hinter den Schabracken ( ich nenn´ das jetzt mal großspurig so ) der Gardinen einbauen. Könnte schon längst erledigt sein, wenn die Dinger endlich da wären. :evil:

Das Ganze habe ich übrigens nicht nur deswegen so gemacht, weil mir die Originalverkabelung unheimlich war, sondern auch, um mit dem Wohnklo auch ein paar Tage autark stehen zu können. Auf Land Rover Treffen gibt´s nämlich seltenst Strom.

Gruß, Ralph
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